Siegerehrung Der U13 Bei Der DM In Augustdorf, Ganz Links Unten : Franz Kieschnick Und Daneben Leon Mambk
Siegerehrung der U13 bei der DM in Augustdorf, ganz links unten : Franz Kieschnick und daneben Leon Mambk

Radball: Koschener Schüler verpassen Medaille nur knapp

Die besten Schülermannschaften aus ganz Deutschland trafen sich zu ihrer Meisterschaft in Augustdorf.

Der RSV Großkoschen war in diesem Jahr erneut in beiden Altersklassen vertreten.

Während sich bei den A-Schülern (U15) Oliver Klante und Rojan Polat für das Finale der besten acht deutschen U15-Mannschaften qualifizieren konnten, schafften bei den jüngeren B-Schülern (U13) Leon Mambk und Franz Kieschnick den Einzug in die Endrunde.

Das U15-Turnier bewegte sich auf einem sehr hohen Niveau. Hier sollten Oliver und Rojan nur eine Außenseiterrolle spielen. Am Ende waren sie froh, dass sie mit vier Punkten, einem 3:1 gegen Niederlauterstein und dem 3:3 gegen Oberesslingen, noch den 7. Platz absichern konnten.

Deutscher Meister wurde Langenwolschendorf vor Krofdorf und Kemnat.

Anders lief es bei den U13-Schülern. Hier setzten Leon und Franz bereits am ersten Wettkampftag deutliche Duftmarken. Mit drei Siegen, 5:0 gegen Langenleuba, 2:1 gegen Wiednitz und 5:2 gegen Bilshausen und nur einer 1:3-Niederlage gegen Waldrems standen die Koschener plötzlich mit Platz 3 in einer sehr guten Ausgangsposition. Leider verpassten es die Koschener am zweiten Tag, den Punktestand weiter auszubauen. Das 1:3 gegen Mindelheim (Bayern) verschlechterte die Chancen auf einen Treppchenplatz. Beim folgenden 3:2 gegen Sangerhausen brachten Franz und Leon die Sachsen-Anhaltiner zur Verzweiflung. Leon hielt fast alles, was auf sein Tor kam. Auch im Angriffsspiel zeigte er immer wieder, dass er zu den besten Einzelspielern des Turniers gehörte.

Die mannschaftliche Überlegenheit der Gärtringer mussten dann aber auch die Koschener anerkennen. Mit einem hohen 8:2-Sieg gegen Franz und Leon gewannen die Würtemberger den Meistertitel vor Waldrems. Die enttäuschten Koschener wurden dann leider (punktgleich mit Sangerhausen) durch das schlechtere Torverhältnis noch auf den undankbaren vierten Platz vor Mindelheim, Bilshausen, Langenleuba und Wiednitz verdrängt. Trotzdem waren die Koschener Fans mit ihren Lieblingen  zufrieden. Bei der tollen Siegerehrung war dann der eine oder andere verlorene Punkt schon wieder vergessen.

Zufrieden kann auch der RSV Großkoschen insgesamt sein. In allen vier Altersklassen gelang es diesmal, eine eigene Nachwuchsmannschaft in die Finals der jeweils besten acht deutschen Teams zu bringen.

Dietmar Strehmel

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